In der Fliegerei heißt die Rechenscheibe "Drehmeier": Mit ihm kann man zum Beispiel mit zwei Einstellungen Abdrift und Vorhaltewinkel ausrechnen. Im Cockpit wird genauso navigiert wie auf manchen Seglern: auf dem Knie. Zwar wird auch bei Fliegern im Theorie-Unterricht der Blödsinn mit der zeichnerischen Konstruktion bei Windversatz gelehrt - aber nur, um's zu kapieren. Denn im Cockpit geht's mit dem "Drehmeier", dem Dreiecksrechner, eben viel schneller.
Sowas gab es auch mal für Segler: SEA-NAVIGATOR hieß das Plastikteil (etwa 80 Mark) - aber leider im Handel nicht mehr erhältlich ist.
Der Erfinder (auch ein ehemaliger Flieger übrigens) hat sich bei mir gemeldet - hier seine tolle Story.

Abdrift durch Wind und Strom - blitzschnell. -
Wie ist die Zielgeschwindigkeit?
Mit dem SEA-NAVIGATOR kann man auch die Zielgeschwindigkeit berechnen:
Wie weit darf ich an der Kreuz abfallen, um mit mehr Speed, aber längerer Strecke möglichst schnell ans Ziel zu gelangen?

Speedmaster-Programm. -
Taktik-Scheiben für Regattasegler
Die Taktik-Scheiben beantworten mehrere Fragen:
Welche Seite ist beim Start begünstigt?
In wieviel Grad liegen bei einem olympischen Dreieckskurs nach der Luv-Tonne die nächsten Bahnmarken?
Welches ist der günstigere Bug, um ein Ziel zu erreichen, wann muss man wenden?

Regatta-Taktik-Rechenscheibevon Elvström. -
Die Taktik-Rechenscheibe von Elvström: Windrichtung und Zielrichtung können eingestellt werden - die jeweils günstigeren Kurse sofort abgelesen werden.
Auch die begünstigte Startseite kann bei Regatten schnell abgelesen werden.
Überhaupt hilft das Teil, bei der Planung die möglichen Kurse abzustecken. Nur die Windrichtung muss bekannt sein.
[Dieser Inhalt steht auf mobilen Endgeräten nicht zur Verfügung.]
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