Die aktuelle Position: Alarm bei MOB/POB
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Alarm bei MOB

MOB-Alarm für AIS

Düsseldorf (SP) Klein, handlich und mit wenigen hundert Euro recht preiswert sind die neuen MOB-Alarmgeräte, die mit dem AIS-System arbeiten. Einige können so in die Rettungsweste integriert werden, dass sie mit dem Auslösen der Rettungsweste mit dem Senden beginnen.

Das Automatische Identifizierungssystem (AIS) ist für Schiffe ab einer bestimmten Größe vorgeschrieben. Es übermittelt unter anderem Name, Rufzeichen, MMSI-Nummer, Fahrdaten und Position der Schiffe auf einen Radar-ähnlichen Bildschirm. Diese Geräte gibt es ab etwa 350 Euro bereits für Yachten. Auch Notsignale sind mit AIS möglich. GPS-AIS-EPIRBS senden die genaue Position. Mit AIS ausgerüstete Schiffe und Yachten können sich an der Suche beteiligen und auch direkt angesprochen werden.

Wer sich auch einen Transponder (Klasse B für Sporstchiffahrt und kleinere Fischereifahrzeuge ab etwa 800 Euro) leistet, wird mit seinem Boot auch von der Großschiffahrt gesehen - aber nur, wenn die nicht die lästigen Klasse B-Signale weggedrückt hat. Empfehlenwert ist immer, wesentlich tiefer in den Geldbeutel zu greifen und sich einen Klasse A-Transponder anzuschaffen: Damit wird man in jedem Fall gesehen.

Funk-Suchsystem für Mann-über-Bord

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Funkpeiler RT-202 von Secumar. Antennensystem.

Neu: Rettungsweste mit Seenotsender

Ein integrierter Seenotsender mit Peilantenne macht die Rettungsweste Secumar Scout sicherer. Denn so wird im Ernstfall ein Träger dieser Weste problemlos von einem darauf abgestimmten Empfänger an Bord geortet und kann schneller gerettet werden. Der Seenotsender arbeitet mit einer hohen Ausgangsleistung von 2 W auf der Frequenz von 121.5 MHz, wird automatisch aktiviert. Der Seenotsender ist so auf dem Auftriebskörper platziert, dass die Sendeantenne immer dann weit über dem Wasser steht, wenn die Weste im Notfall aufgeblasen ist.

Bei der Secumar Scout handelt es sich um eine Rettungsweste der 275 N Klasse, die mit einer 60g CO2 Patrone ein Auftriebsvolumen von fast 300 N aufbringt. Die Rettungsweste verfügt über den in dieser Klasse üblichen Secumar-Standard wie Sprayschutzhaube, Ein-Indikator-Automatic hinter Kontrollfenster, 2-Tasten-Zentral-Edelstahlverschluss und integrierten Lifebelt.

Kosten für die Weste SCOUT 275 3D mit PLB : etwa 1098 Euro. Das Peilsystem (Notfunksystem 2-Band Directon Finder; Peilantenne, 10 m. Kabel) schlägt mit etwa 5465 Euro zu Buche (Herstellerangaben).

MOB-Alarm mit Life Tag

Frühwarnsystem bei Mann über Bord (MOB): Auslösung des akustischen Alarmes entweder manuell am Handgerät selbst oder automatisch beim Erreichen einer Distanz von zehn Metern (32 Fuß) Entfernung zur Basisstation. Zusatzanschluss für externe Sirene. Bis zu 16 Handauslöser (Personal Tags) können an eine Station angeschlossen werden. Kompatibel mit ST60 Plus und der C-Serie sowie an Kartenplotter dieser Serie. Lieferumfang: Basisstation 12V, 2 Alarmauslöser (Personal Tags), 1 externer Alarm. 2 Jahre Garantie. Kosten: etwa 600 Euro.

MOB-Alarm mit dem MOBI-System

Neu in 2009: Mann-über-Bord-Alarm MOBI

Bis zu acht Crewmitglieder überwacht das Mobi-System von NASA. In einer Zentrale wird angezeigt, wer oder was noch Bord ist. Nicht nur Crew-Mitglieder können mit Namen eingegeben werde, auch die Überwachung zum Beispiel vom Beiboot (Dinghi) oder Bordhund ist möglich. Die Handgelenkssender werden mit PIN-Code personalisiert. Bei Alarm, wenn ein Sender außerhalb der Reichweite der Zentrale geraten ist, ertönt ein lauter Ton.
Kosten (inklusive drei Handsender): etwa 199 US-Dollar, 230 Euro.

Persönliche EPIRB mit GPS auf 406 MHz

Der ACR-AquaFix-Notsender, eine Cospas/Sarsat- EPIRB, kann wegen seiner Abmessungen auch als persönlicher Notfunksender verwendet werden. Sie enthält einen 406 MHz-Notsender mit integriertem GPS und Schnittstelle zu externem GPS. Diese neueste Version der kleinen, leichten und äußerst robusten ACR Notsender ist vornehmlich für den Einsatz an der Person entwickelt worden. Er passt in fast jede Jackentasche oder in die Rettungsweste.

Daten, ACR-AquaFix PLB:

- sendet nach manueller Auslösung auf 406 MHz ein digitales, weltweit einmaliges Signal und auf 121,5 Mhz (SAR Homingfrequenz)
- mit integriertem GPS
- weltweite Signalortung (auch an Polkappen)
- Alarmierung innerhalb von Minuten bei GPS-Koordinatenübermittlung durch geostationäre Satelliten
-abnehmbares Holster, das den Notsender schützt und gute Befestigungsmöglichkeit bietet
- flache, sehr robuste Antenne
- schwimmfähig, wasserdicht bis 10 Meter
- Lithium-Batterie, etwa elf Jahre Lebensdauer

Abmessungen: 4,4 x 14,5 x 7,7 cm
Gewicht: 340 Gramm
Infrarot-Schnittstelle: NMEA 0183,ver 1.5 oder 2.0 (für Datenübergabe von externem GPS)
Zur Verwendung an Bord als Cospas/Sarsat-EPIRB mit GPS) oder als auf eien Person zugelassener Notsender.

Kosten: etwa 800 Euro.