Ratingen (SP) Das Advanced Passenger Information System (APIS), das mehrere Karibik-Inselstaaten vor allem für Airlines und Kreuzfahrtschiffe beschlossen haben, hält auch für Yachteigner und Charterer eine böse Falle bereit: Wer ohne "Last Port"-Papiere nach APIS-Norm einklarieren will, kann nicht nur zurückgeschickt werden, ihm drohen bis zu 250 000 Euro Bußgeld. Mittleweile haben aber die meisten Staaten kapiert, dass sie mit APIS im Kampf gegen Terror und Kriminaliät übers Ziel hianus geschossen sind, und drücken bei Yachten ein Auge zu. Doch aus St. Vincent and the Grenadines wurde berichtet, dass man sich dort an die neuen Regeln hält: In Union konnten Yachten ohne APIS-Papiere nicht einschecken und mussten zurück zum "last port". Laut Doyleguides.com soll aber St. Vincent and the Grenadines die neuen APIS-Regeln für Yachten neuerdings aussetzen.
Es bleibt also wichtig, vor Ort, zum Beispiel bei den Hafenbehörden und Vercharterern, die jeweils aktuellsten Infos einzuholen, um keine böse Überraschung zu erleben.
Schon bisher ist es allerdings unbedingt nötig, ein- und auszuklarieren. Wer keine Last-port-Papiere vorweisen konnte und sich als (dämlicher) Charterer outet, konnte bislang schon mal nach langem Hick-Hack mit Gnade rechnen (ist dem Autor mal auf Antigua zur Race Week 1997 passiert).
Aber bei APIS werden nun zum Beispiel auch Flugdaten abgefragt. Die Daten von Passagieren und Crew von Airlines und Schiffen müssen vor Abfahrt nach Barbados zur APIS-Organisation geschickt werden.
APIS gilt für zehn CARICOM-Staaten: Jamaica, Antigua/Barbuda, St. Kitts/Nevis, Dominica, St. Lucia, Barbados, St. Vincent and the Grenadines, Grenada, Trinidad/Tobago and Guyana (sie sind auch bekannt als Single Domestic Space, SDS).
Sailpress-Download: e-Apis-Formular (als Excel-Datei)
Links:
CARICOM Advance Passenger Information System (APIS) Web Site.
Cruisers Forum, Thema APISTIPP: Aktuelle Infos bei www.Doyleguides.com, Apis
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