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Bekleidung
Absolutes Muss: Schuhe mit heller Sohle, die keine (Karbon-)Bremsspuren
auf dem Deck hinterlassen. Es müssen keine teuren Bootsschuhe
sein. Billig-Treter mit weißer Gummi-Sohle gibt es bereits
ab zehn Euro.
Noch'n Muss: Auf jeden Fall wasserdichtes preiswertes
Ölzeug (Jacke, Hose müssen verschweißt sein -
keine genähten "Friesennerze"), Gummistiefel. Für Nordeuropa
sowie Mittelmeer im Frühjahr und Herbst sollten sie möglichst
groß sein, damit noch warme Klamotten wie Sweatshirts und
Pullover drunter passen.
Karibik: Es reicht völlig billiges Plastik, was es
zum Beispiel in Minitaschen fürs Radfahren gibt.
Was noch?
(Segel-)Handschuhe (fürs Ankern reichen billige Arbeitshandschuhe),
Jeans und langes Hemd für abends, wenn die Mücken kommen,
Anti-Mücken-Ausrüstung (Autan), kurze Hose für
tagsüber, Badezeug. Für die Karibik Polaroid-Sonnenbrille
(für die ganz wichtige Augapfel-Navigation in Riffnähe)
mit Bändsel, kleine wasserdichte Taschenlampe, Knipse,
Filme und gute Laune.
Mütze gegen Sonnenstich. Wasserfestes Sonnenöl ,
das nicht schmiert und mit möglichst starkem Schutzfaktor
(Blocker) ist ein absolutes Muss. Gegen ein verschmortes Fahrgestell
beim Segeln hilft übrigens auch eine leichte Pyjama-Hose.
Auch beim Schnorcheln sollte man zumindest den Oberkörper
mit einem langen ollen Hemd schützen. Auf jeden Fall Badeschuhe
mitnehmen (gerne die ganz billigen) gegen abgebrochene Seeigelstacheln
am Strand.
Auf dem Schiff, sollte es beim Ankern tatsächlich mal unbewacht
bleiben, darf nichts Wertvolles zurückbleiben. Ein kleiner
Rucksack, der auch gut fürs Handgepäck ist, leistet
bei Landgängen gute Dienste. Sowas gibt es für wenig
Geld auch in wasserdichter Ausführung.
Jeder denkt an ein Geschirrtuch (gewaschen, nicht neu)
Salzwasser ist sehr aggressiv, also kleine Pflaster und möglichst
Wundsalbe (z.B Bepanthen Roche - auch gut bei Sonnenbrand; Beta-Isadona
- gut bei Entzündungen) einstecken.
Seekrankheit - hinten kotzt man nicht
Wer Angst vor Seekrankheit hat, sollte vorher was einnehmen.
Nur diese Klamotten helfen:
Cinnarizin (Dragees), Superpep-Kaugummis, Peremesin (Zäpfchen,
hinten kotzt man nicht) und Scopoderm-TTS-Pflaster (für hinters
Ohr).
Ingwer, der Walkman im Ohr oder spezielle Akupressur-Armbänder
fürs Handgelenk sollen auch ganz gut sein.
Eher wird allerdings der flotte Otto zuschlagen. Da helfen Kohlekompretten
(aber nur in wahrhaft rauhen Mengen - pro Dosis nen halbes Glas)
oder, chemisch eben, "Imodium akut"-Kapseln. Wichtig: Elektolyte,
um den Mineralien-Verlust wieder auszugleichen (z.B. Oral Pädon
240).
Eigene Medikamente müssen mitgenommen werden. Es kann Tage
dauern, bis man einen Doc findet. Für den Fall, dass man
so genannte "Funkärztliche Beratung" benötigt,
sollten die Medikamente mit den Nummern des deutschen bzw. internationalen
Verzeichnisses versehen werden. Dabei helfen spezielle Apotheken
in Häfen, die auch Berufsdampfer ausrüsten.. |


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